Der Schlaf ist einer der wichtigsten Faktoren zur Erholung und Regeneration des Menschen.
Der Körper liegt im Schlaf nicht einfach nur still da - er verarbeitet die Erlebnisse des Tages, er speichert erlebtes ins Langzeitgedächtnis er heilt Wunden und Infektionen, schüttet Wachstumshormone aus, die einer frühzeitigen Alterung vorbeugen und er ordnet die Organisation der Gedanken und Erinnerungen, sodass man am nächsten Morgen frisch und voll neuer Energie erwacht und seine volle Leistungsfähigkeit entfalten kann.
Doch viele Menschen haben heute Probleme mit dem Schlaf und daraus resultierende Einschränkungen in einer oder mehreren der oben beschriebenen Aktivitäten des Körpers bei Nacht.
Gründe für die Schlafprobleme können Umwelteinflüsse, Stress, berufliche oder private Probleme sein.
Klären Sie als erstes Ihr Schlafverhalten, ein Fragebogen finden Sie zum Download in der nebenstehenden Spalte. In vielen Fällen und als erster Schritt hilft Autogenes Training als Selbsthilfe. Hausmittel sind etwa Äherische Öl wie: Baldiran, Lavendel. Auch ein warmes Bad und nur leichtes Abendessen vor 20.00 Uhr kann einen gesunden Schlaf fördern.
Besprechen Sie Ihr Schlafverhalten ausführlich mit Ihrem Lehrer für Autogenes Training um bei der "formelhaften Vorsatzbildung" gezielt arbeiten zu können. Er wird auch beratend zur Verfügung stehen und wissen, wann ein Besuch beim Arzt unerlässlich ist.
Neben Kopfschmerzen sind Schlafprobleme die häufigste Gesundheitsstörung der Deutschen. Doch je verkrampfter man sich bemüht, ein- oder durchzuschlafen, desto eher wird man scheitern.
Ursache für schlechten Schlaf sind meistens psychische Probleme wie Kummer, Sorgen und Konflikte oder Leistungsstress und Ängste. Auch organische Störungen können Schlafprobleme bewirken - allen voran Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Asthma, Rheuma oder Schnarchen. Auch bestimmte Medikamente können den Schlaf rauben.
Ätherische Öle bei Schlafproblemen
Römische Kamille, Lavendel, Neroli, Rose, Sandelholz, Majoran, Ylang Ylang, Benzoe, Jasmin, Narzisse, Palmarosa
Rezepte und Anwendung
Raumdüfte sind ein wunderbares Mittel zum besseren Einschlafen. Benutzen Sie jedoch unbedingt elektrisch betriebene Duftlampen, um die Brandgefahr auszuschließen.
Aromalampe
Mit Wohlgerüchen in den Schlaf.
Zutaten: 3 Tr. Lavendel, 1 Tr. Rose und 2 Tr. Neroli.
Abendbad
Entspannt und macht so richtig müde.
Zutaten: 2 Tr. Lavendel, 2 Tr. Muskatellersalbei und 4 Tr. römische Kamille auf 1/2 Becher Sahne.
Kräuterkissen
Diese wieder in Mode gekommenen Kissen aus Großmutters Zeiten enthalten oft mit ätherischen Ölen aromatisierte Kräuter. Bevorzugte Einschlafkräuter sind Oregano, Lavendel, Melisse sowie Orangenblüten und Rosenblätter.
Ergänzende Maßnahmen
Die Naturheilkunde kennt viele altbewährte Hausmittel für besseren Schlaf. Auch unter pflanzlichen Schlafmitteln gibt es eine große Auswahl; sehr wirksam sind Passiflora, Hopfen, Baldrian, Johanniskraut und Melisse.
Ein psychologisches Mittel, um den Kopf vor dem Schlafengehen zu entleeren, ist, sich alle Ängste, Sorgen und Kümmernisse auf ein Blatt Papier zu schreiben. Damit legen Sie Ihre innere Unruhe symbolisch nach außen ab. Machen Sie darüber hinaus einen Abendspaziergang an der frischen Luft, oder hören Sie schöne Musik zum Entspannen.